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#onthisday #LilliJahn

Zum 100-jährigen Jubiläum der Neugründung der Universität zu Köln im Jahr 2019 erzählt »school is open« 4.0 zusammen mit Studierenden und Prof.‘ Dr.‘ Hentges Geschichten Kölner Alumni zwischen Köln und Israel. Sichtbar werden konkrete Erinnerungen an die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Shoah. Studierende der Humanwissenschaftlichen Fakultät arbeiten u.a. am Portrait der Alumna und Kölner Ärztin Dr.‘ Lilli Jahn.

Lilli Jahn, geboren 1900, erlangt 1919 im Gründungsjahr der Universität zu Köln ihr Abitur an der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln. 1924 promoviert sie in Medizin an der Universität zu Köln. Ihr Doktorgrad wurde ihr von der Universität zu Köln im Rahmen der Verfolgung entzogen und später posthum zurückgegeben. Sie arbeitet nach dem Berufsverbot 1933 noch als Ärztin und wird 1944 in Ausschwitz-Birkenau ermordet. Ihre Kinder Gerhard, Ilse, Johanna, Eva und Dorothea überleben die Shoah. Die Nachkommen leben heute auf der ganzen Welt, in Deutschland und auch in Israel. Dr.' Lilli Jahn ist ein bewegendes Beispiel jüdischen Lebens vor, während und nach der Shoah. In der von ihrem Enkel Martin Doerry verfassten Biografie kommt Dr.' Lilli Jahn mit ihrem neugierigen Wesen, ihrer Klugheit und ihrer Lebenslust zu Wort: Sie lebt, liebt, schreibt mit aller Last weiter, um im liebevollen Dialog mit ihren Kindern zu bleiben.

Unter dem Hashtag #otd #onthisday #andiesemtag twittern wir verschiedene Ereignisse aus dem Leben der #LilliJahn

#unikoelnAlumniAlija #unikoeln100 #unicologne100 @schoolisopen (Twitter, Facebook, Instagram)

Tweets

Foto: CC-BY »school is open«

09-11-2018

#otd @projektuzk100 #LilliJahn #unikoelnAlumniAlija Nazi-Nachbarn werfen bei Familie Jahn in Immenhausen die Scheiben ein. Die Wohnung von Lilli Jahns Mutter in Köln wird verwüstet. In Deutschland werden #andiesemtag Jüdinnen & Juden, Synagogen, Geschäfte & Wohnungen angegriffen

Viele Menschen sterben während der #Novemberpogrome, bereits am 10.11.1938 werden 30.000 Jüdinnen und Juden in Konzentrationslager verschleppt. #LilliJahn #unikoelnAlumniAlija #reichspogromnacht #niewieder #unikoeln100 @LehrerInnen

31-12-2018

Mit Erlass vom 22.7.38 wurden Jüd_innen gezwungen eine Kennkarte zu führen. Die Ausstellungsfrist lief bis zum 31.12.38. wird auch eine Karte ausgestellt. Auf der Karte befindet sich ein großes "J"

31.12.1938 Ein unbemerkter Grenzübergang wurde durch Kennkarte für Jüd_innen praktisch unmöglich. Jüdische Frauen mussten zusätzlich den Namen „Sara“, Männer den Namen „Israel“ tragen und sich stets ungefragt ausweisen.

27-01-2019

Dr' Alumna der , 1944 ermordet in Ausschwitz International